Bericht: Beim LandesSchülerRat Sachsen

Am vergangenen Wochenende war ich auf der Landesdelegiertenkonferenz des LandesSchülerRates Sachsen. Dort trafen sich die über 70 Delegierten (Delegierter = Vertreter) der einzelnen KreisSchülerRäte um gemeinsam zu beratschlagen für welche Themen man für die Schüler in Sachsen kämpfen möchte. Diese Konferenz findet 2 mal im Jahr statt. Doch was passiert dort? Auf einer LDK (kurz für Landesdelegiertenkonferenz) wird ein Leitantrag durch den Vorstand des LandesSchülerRates vorgestellt.

Ein Leitantrag ist das große Thema der Konferenz, welches sich mit einer Thematik aus der Bildungspolitik befasst. Sobald dieser beschlossen ist (jeder Delegierte hat eine Stimme) geht es weiter. Jeder kann einen Antrag stellen wofür sich der LandesSchülerRat einsetzen solle. Dieser wird dann vorgestellt und durch die Delegierten entweder angenommen oder abgelehnt.

Diese Diskussionen dauern meistens stundenlang. Meine bisher längste Antragsdebatte begann 9 Uhr  und endete um 4 Uhr morgens am nächsten Tag.

Da diese Konferenz nur 2 mal im Jahr tagt wählen die Delegierten aller 2 Jahre einen Vorstand. Diesem gehöre ich seit 2015 an und begleite noch bis Herbst 2017 den Posten eines Vorstandsmitgliedes im Vorstand. Dort bin ich für das Themenfeld Integration verantwortlich.

Ihr wollt mehr über meine Arbeit oder die des LandesSchülerRates wissen? Schreibt mir unter jmg.schulerrat@gmail.com

Bilder: Moritz Natzschka