Die Rose der Liebe

Das Warten hat bald ein Ende – nur noch wenige Tage und wir alle dürfen gemeinsam mit unseren Lieben das Weihnachtsfest genießen. Und was gehört zu einer besinnlichen Weihnachtszeit? Natürlich ein Märchen! Mirja Bubic´(Klasse 5, die jüngste Autorin der JMG-Times) war sehr kreativ und hat das wunderschöne Märchen „Die Rose der Liebe“ verfasst. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Es war einmal vor langer Zeit eine wunderschöne Prinzessin. Sie trug eine rosarote Rose im Haar. Diese Rose war auch bekannt als die Rose der Liebe. Es gab auch einen bösen Zauberer namens Gagamel, der in die Prinzessin verliebt war und sich einen schrecklichen Plan ausgedacht hatte.

Die Prinzessin wachte wie jeden Morgen auf. Das erste was sie machte, war sich ihre wunderschöne Rose ins Haar zu stecken. Sie ging raus in den Schlossgarten nichts Böses ahnend und plötzlich sah sie schwarz vor Augen. Der böse Zauberer Gagamel hatte sie überfallen und verschleppte sie schnell in seine gut verborgene Höhle im Märchenwald. Die Prinzessin sah, nachdem ihr der Sack vom Kopf entfernt wurde, die schaurige Höhle, Gagamel und schrie los: „Was fällt ihm ein mich einfach in diese widerliche Höhle zu verschleppen. Ich bin zutiefst erniedrigt!“ Darauf antwortete der Zauberer: „Ich brauche dich für meinen Plan.“ Da die Prinzessin nicht aufhören wollte zu reden, sprach Gagamel: „Ene mene kleines Schwein, du hältst nicht deinen Mund, du sollst eine Kröte sein!“ Sofort trat der Zauber ein und sie verwandelte sich zu einer warzigen, schleimigen Kröte.  Die Rose fiel zu Boden. Der Zauberer nahm die Rose an sich und holte die Liebe aus ihr raus.

In der Zwischenzeit war über das Königreich ein großes Drama hereingebrochen. Überall hörte man: „Die Prinzessin ist verschwunden!“ Aber der König hatte schon so eine Ahnung, wo seine Tochter sein könnte. Er ließ einen mutigen Prinzen aus dem Nachbarreich holen und sagte zu ihm: „Geh in den Märchenwald zur alten Höhle und befreie meine Tochter von dem alten, bösartigen Zauberer.“ Der Prinz antwortete, „Ich werde den Auftrag erledigen!“ und eilte davon.

Mittlerweile hatte die Prinzessin das Gefühl der Liebe verloren, da die Rose zerstört war. Der Prinz ritt zum Märchenwald, wie vom König erbeten und überwand alle Fallen, die der Zauberer aufgestellt hatte. Nach geraumer Zeit stand er vor der gesuchten Höhle. Er ging mutig hinein und plötzlich stand der Zauberer mit erhobenem Zauberstab vor ihm. Er sprach: „Ene mene schöner Prinz, du bist ein Ochsengebiss!“ Doch der Prinz wich aus und rannte zum Käfig, in dem die Prinzessin gefangen war.

Die Prinzessin sah den Prinzen und verliebte sich sofort in ihn. Und das ganz ohne die Rose. Durch die Kraft der wahren Liebe verwandelte sie sich zurück in ihre Menschengestalt. Als Gagamel das sah, löste er sich in Rauch auf. Der Prinz befreite die Prinzessin, sie ritten zurück ins Königreich, feierten ein großes Fest mit allen und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Mirja Bubic´