Alle Jahre wieder… unser Tag der offenen Tür

Schon wieder eine Woche ist vergangen, seit unser Gymnasium seine Tore für jedermann öffnete. Noch länger ist’s her, als wir selbst das erste mal als neugierige Viertklässler zum Tag der offenen Tür durchs Gymnasium liefen. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich mich hier irgendwann alleine zurechtfinden sollte, ohne mich andauernd zu fragen, wo ich als nächstes Unterricht habe. Aber zumindest an diesem Tag standen uns Mama, Papa oder ältere Geschwister, die vielleicht selbst auch an dieser Schule waren, helfend zur Seite und retteten uns vor Lehrern, die uns mit Fragen zu ihrem Fach überrumpelten.

Auch in diesem Jahr war es nicht anders und das Gymnasium wurde wieder von vielen interessierten Grundschülern mit ihren Eltern im Gepäck besucht. Um deren Interesse zu vertiefen und einen guten Eindruck zu hinterlassen, zeigten sich alle Lehrer von ihrer Schokoladenseite (nicht, dass viele dies nicht auch im Schulalltag machen 😉 ) und präsentierten mit engagierten Schülern unseres Gymnasiums verschiedenste Fächer und Fachräume unserer Schule. Das wäre sicher nicht für jeden sonderlich spannend, wenn sich die Besucher nicht überall selbst ausprobieren könnten – und dafür gab es genug Möglichkeiten. Los ging’s im Erdgeschoss im Bio-Zimmer.  Neben Nachweisreaktionen zu den Bestandteilen unserer Nahrung konnten sich vor allem Vogelliebhaber hier stundenlang an verschiedensten Modellen und Basteleien die Zeit vertreiben.

Ähnlich anziehend wirkten wohl auch die im Physikzimmer präsentierten Experimente. Auch wenn sie den physikalischen Hintergrund nicht immer wirklich verstanden, zeigten sich sowohl Grundschüler als auch deren Eltern teils sehr erstaunt.

Weiter ging’s mit Geo, Astro, Chemie und und und- wer versuchte, sich durch alle Fachräume zu kämpfen, musste sich ziemlich ins Zeug legen. Teilweise gab es einfach viel zu viel zu sehen (von kniffligen Logikrätseln im Mathe-Zimmer, an denen man stundenlang rumbasteln könnte und trotzdem nicht schlau draus wurde, über verschiedenste bunte Styropormodelle im Geographie-Zimmer bis hin zum kleinen Quiz im Bereich Geschichte, Fremdsprachen und mehr, bei denen Süßigkeiten als Gewinn motivieren sollten und viiieeles weitere). Dabei nicht vom Weg abzukommen, war ziemlich schwierig, vor allem wegen des Geruchs nach etlichen Leckereien, die von der GTA Kochen im Keller verkauft wurden.

Spätestens im ersten Stock kam dann keiner mehr an Frau Biedermann vorbei, die ins Kuchenzimmer und somit zum Geldausgeben einlud. Abgesehen davon konnte man auch (natürlich alkoholfreie 🙂 ) Cocktails kaufen, die zur Finanzierung des diesjährigen Abiballs beitragen.

Damit danach kein Speck ansetzt, gab es in der Turnhalle die Möglichkeit, sich zumindest ein wenig sportlich zu betätigen. Egal, ob in Form eines schneefreien Biathlon-Parcours im hinteren Teil der Halle oder durch’s Herausfordern der Freunde beim Fitness-Wettkampf – Spaß hatten hier alle.Letztendlich waren die drei Stunden doch schneller vergangen, als gedacht und die Bemühungen haben sich (hoffentlich) ausgezahlt. Immerhin haben alle beteiligten Schüler und Lehrer eine ganze Menge Arbeit in die Gestaltung und Präsentation der Fächer, Räume und der Schule insgesamt gesteckt.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr, in dem der ganze Spaß von Neuem beginnen kann 🙂

 

 

 

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